Aufstrebende deutsche Nachwuchsdesigner zieht es nach Berlin

Glaubt man den aktuellen Studien und Untersuchungen, entwickelt sich in diesen Tagen eine neue Modemetropole. Es ist einmal nicht die Rede von den bekannten Metropolen Mailand, Paris, Tokio, Shanghai und New York. Die deutsche Hauptstadt hat sich in den vergangenen Jahren zu dem Pflaster schlechthin für deutsche Nachwuchsdesigner entwickelt.

Mehr als 2.500 deutsche Nachwuchsdesigner

Im Juni 2011 zählte die Berliner Investitionsbank insgesamt 2.500 Modedesign-Ateliers. Darunter finden sich Namen, wie IchJane, Gretchen, Prodotyp, Fortschritt Berlin, Winschu, Adriana Rica oder Starbeit, um nur einige zu nennen. Viele der Modedesign-Ateliers werden dabei nach wie vor als Ein-Mann-Unternehmen betrieben.

Die kleinen und größeren Modelabels befinden sich vorwiegend im Ostteil der einst zweigeteilten deutschen Hauptstadt und haben sich besonders gerne in den stillgelegten Fabriken der ehemaligen DDR niedergelassen. Die Mode selbst wird vor allem in der Kollwitzstraße und der Kastanienalle verkauft, wo sich unzählige Boutiquen finden.

Seltene Erfolge

Obwohl sich die Zahl der deutschen Nachwuchsdesigner alleine in der Zeit von 2000 bis 2008 um 30 Prozent steigern ließ, werden längst nicht alle Designer mit ihren Ideen reich. Vielfach nehmen sie noch Nebenjobs an, um sich über Wasser zu halten und arbeiten weiterhin auf den Durchbruch als deutscher Nachwuchsdesigner hin.

Wenn dieser aber erst einmal kommt, dann setzt er gleich richtig ein und internationale Aufmerksamkeit ist den jungen Designern aus Berlin sicher. Besonders das Aufgreifen neuer Trends im Textilbereich, wie ökologische Rohstoffe oder genauso der Einsatz von Hightech-Materialien, werden von den jungen Modemachern in ihrer täglichen Arbeit gerne aufgegriffen. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass sich eine boomende Textilindustrie in Berlin befindet.

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