Im Münchener Haus der Kunst gibt es seit dem 04.03.2011 die Ausstellung „Future Beauty: 30 Jahre Japanische Mode“. Darin werden die Trends der japanischen Mode der vergangenen drei Jahrzehnte auf eindrucksvolle Weise dargestellt. Schon seit den 1980er Jahren sind die japanischen Designer in den westlichen Ländern beliebt. Die Vorreiter ihrer Zeit, darunter Yohij Yamamoto oder Issey Miyake begannen damals, völlig neue und bisher unbekannte Wege in der Modewelt zu gehen. Damit stellten sie auch die europäische Auffassung von Mode auf den Kopf und genau das brachte den Designern so viel Ruhm ein.
Die Ausstellung
Die Ausstellung im Münchener Haus der Kunst umfasst insgesamt 130 Exponate. Dabei wird nicht nur die japanische Mode, sondern auch die Kunst gezeigt. Denn beides gehört zusammen, wie echte Fashionistas mit Sicherheit wissen. Außerdem werden einige Aufnahmen der japanischen Modenschauen aus den vergangenen drei Jahrzehnten gezeigt und versetzen die Besucher noch einmal in die längst vergangenen Tage.
Dabei zeigt sich, dass die Meilensteine der Mode, die die japanischen Designer damals setzten, heute so aktuell wie damals sind. Denn vielfach finden sich die Ideen von vor mehr als 30 Jahren in aktuellen Kollektionen wieder.
Die Neuentdeckung der alten Designs
So finden Fashionistas und solche, die es werden wollen, heute in vielen Vintage Kollektionen der bekannten Marken und Labels die Trends von damals wieder. Dazu zählen die Säume von Röcken und Hosen, die besonders fransig daher kommen. Aber auch Löcher in den Stoffen der Kleider sind schon in der damaligen japanischen Mode anzutreffen gewesen und erfreuen sich auch heute wieder einer großen Beliebtheit.
Darüber hinaus können sich die deutschen Modefans freuen. Denn wer sich die Ausstellung bisher ansehen wollte, musste bis nach London reisen. Dort machte die Ausstellung über die japanische Mode der vergangenen Jahrzehnte in der extrem bekannten Barbican Gallery Halt. Verantwortlich für die Ausstellung sind übrigens Akiko Fukai und Sou Fujimoto, die sowohl das Design entwickelten, als auch die einzelnen Exponate zusammenstellten.